Sammlung der psychoiden Studien

Das psychoide Feld ist jener Bereich der Wirklichkeit, in dem die Trennung zwischen Physischem, dem Psy-chischen und Geistigen aufgehoben ist. Es ist kein Raum, keine Substanz, kein Zustand, sondern der Modus eines Seins, ein Prozess, in dem sich die Welt nicht als Objekt, sondern als Ereignis zeigt. In diesem Feld ex-istieren weder Dinge, noch Vorstellungen, sondern Übergänge, Relationen, Interferenzen.


Im Rahmen des Feldphänomens erhalten Formen und Farben eine neue Bedeutung. Sie sind nicht mehr an 

die Grenzen eines Körpers, nicht mehr an die Kontur eines gegenständlichen Objekts, nicht mehr an euklidi

sche Strukturen gebunden. Formen sind Spuren von Ereignissen, die Verdichtung eines Feldes, die Kristalli-sation eines Übergangs. Sie sind ein feldstabilisierendes Muster, ohne darauf fixiert zu sein. Formen sind die physische Dimension des psychoiden Feldes; jedoch nicht im klassischen materiellen Sinn, denn sie sind ge-genstandslos, weil sie auf keine gegenständlichen Objekte verweisen.


Farben sind die energetische Dimension des Feldes. Sie sind keine Objekte, sondern gegenstandsfreie Zustän-de. Zudem existieren sie nicht im Bild, sondern als Interaktion eines wahrnehmenden Empfindens. Physika-lisch sind Farben Frequenzen, phänomenal sind sie ein qualitatives Empfinden und geistig offenbaren sie At-tribute einer nichtlokalen Wirklichkeit. Farben sind Ereignisse, die sich zwischen Licht, Materie und Wahr-nehmung ereignen. In der psychoiden Suprematie bilden Farben die vierte Dimension eines Bildes, weil sie von den dreidimensionalen Objekten dissoziiert sind und dadurch ihre energetische Existenz offenbaren können.


Der Übergang von Form zur Farbe und die Einheit der Formfarbe sind der psychoide Aspekt der hier gezeigt-en, diesbezüglichen Studien. Das psychoide Möglichkeitsfeld ist ein universales Prinzip, das über die Kunst der gegenstandslosen Suprematie hinausreicht. Die Quantenwelt bietet diverse Analogien dieses Zusammen-hangs. Ebenso wie Farbe, ist auch das Elektron oder Photon kein Objekt, sondern ein globaler Möglichkeits-zustand im Feld der Potenziale. Farben sind die transsubjektive Manifestation eines spektralen Feldes, das quer zum geometrischen Raum und seinen Formen verläuft. Formen bilden die klassische Ordnung, Farben, die wesenhafte Erscheinung jenseits von Raum und Zeit. Der Übergang von räumlichen Formen zur raumlo-sen Farbe, ist die psychoide Dimension.


Alle Bilder dieser Sammlung wurden im Format 75 mal 75 mm mit SX 70 komponiert.










Sammlung der psychoiden Studien

Das psychoide Feld ist jener Bereich der Wirklichkeit, in dem die Trennung zwischen Physischem, dem Psy-chischen und Geistigen aufgehoben ist. Es ist kein Raum, keine Substanz, kein Zustand, sondern der Modus eines Seins, ein Prozess, in dem sich die Welt nicht als Objekt, sondern als Ereignis zeigt. In diesem Feld ex-istieren weder Dinge, noch Vorstellungen, sondern Übergänge, Relationen, Interferenzen.


Im Rahmen des Feldphänomens erhalten Formen und Farben eine neue Bedeutung. Sie sind nicht mehr an 

die Grenzen eines Körpers, nicht mehr an die Kontur eines gegenständlichen Objekts, nicht mehr an euklidi

sche Strukturen gebunden. Formen sind Spuren von Ereignissen, die Verdichtung eines Feldes, die Kristalli-sation eines Übergangs. Sie sind ein feldstabilisierendes Muster, ohne darauf fixiert zu sein. Formen sind die physische Dimension des psychoiden Feldes; jedoch nicht im klassischen materiellen Sinn, denn sie sind ge-genstandslos, weil sie auf keine gegenständlichen Objekte verweisen.


Farben sind die energetische Dimension des Feldes. Sie sind keine Objekte, sondern gegenstandsfreie Zustän-de. Zudem existieren sie nicht im Bild, sondern als Interaktion eines wahrnehmenden Empfindens. Physika-lisch sind Farben Frequenzen, phänomenal sind sie ein qualitatives Empfinden und geistig offenbaren sie At-tribute einer nichtlokalen Wirklichkeit. Farben sind Ereignisse, die sich zwischen Licht, Materie und Wahr-nehmung ereignen. In der psychoiden Suprematie bilden Farben die vierte Dimension eines Bildes, weil sie von den dreidimensionalen Objekten dissoziiert sind und dadurch ihre energetische Existenz offenbaren können.


Der Übergang von Form zur Farbe und die Einheit der Formfarbe sind der psychoide Aspekt der hier gezeigt-en, diesbezüglichen Studien. Das psychoide Möglichkeitsfeld ist ein universales Prinzip, das über die Kunst der gegenstandslosen Suprematie hinausreicht. Die Quantenwelt bietet diverse Analogien dieses Zusammen-hangs. Ebenso wie Farbe, ist auch das Elektron oder Photon kein Objekt, sondern ein globaler Möglichkeits-zustand im Feld der Potenziale. Farben sind die transsubjektive Manifestation eines spektralen Feldes, das quer zum geometrischen Raum und seinen Formen verläuft. Formen bilden die klassische Ordnung, Farben, die wesenhafte Erscheinung jenseits von Raum und Zeit. Der Übergang von räumlichen Formen zur raumlo-sen Farbe, ist die psychoide Dimension.


Alle Bilder dieser Sammlung wurden im Format 75 mal 75 mm mit SX 70 komponiert.










Die Sammlung der psychoiden Rollbilder

Die gegenstandsfreien Entitäten dieser Rollbilder sind in einem Zeitraum von 1967 bis 1997 entstan-den. Die Reihenfolge der Bilder ist nicht chronologisch. Diese Onlinegalerie ist die Ergänzung zu dem Buch Der Sprung ins Leere: Analogien zwischen Metaphysik, Gehirn, Quantenmechanik und Kunst.

Sammlung psychoider Rollbilder

Sammlung pfadintegraler Studien

Beispiele gegenstandsloser  Suprematie

Die Koexistenz von Physik und Metaphysik in Analogie zur gegenstandslosen Suprematie

und der Quantenmechanik


(C) Otto Hanus


Die Physik der vergangenen einhundert Jahre hat gezeigt, dass die Grundstruktur der Welt nicht aus festen, immer weiter teilbaren Dingen besteht, sondern aus Feldern, Wahrscheinlichkeiten und Ereignissen relationaler Beziehungen. Die Quantenwelt ist keine Welt stabiler Objekte. Sie ist ein Möglichkeitsraum, in dem Realität erst durch Beobachtung und Messung in Erscheinung tritt. Damit wird sichtbar, dass sich die physischen Phänomene der Körperwelt nicht vollständig durch das Messbare, Wiederholbare und technisch Nutzbare beschreiben und verstehen lassen. Sie sind der Ausdruck einer Dimension, die über das rein Empirische hinausweist, sodass Quantenphysiker wie Wolfgang Pauli, David Bohm und andere, eine hintergründige Ordnung vermuteten.


Ähnlich äußerte sich auch der Psychiater und Tiefenpsychologe C. G. Jung. Auch er vermutete  universale Strukturen, die sich nicht von individuellen Erfahrungen herleiten lassen. Sein Konzept der Archetypen entspricht Möglichkeitsfeldern, die sich in Bildern, psychischen Gestalten und Zuständen zum Ausdruck bringen und aktualisieren. Auch sie sind nicht real im empirischen Sinn, dennoch wirken, formen und konfigurieren sie, sind strukturbildend und deshalb wirklich. Zwischen den beiden Bereichen der Quantenphysik und psychischen Metaphysik, bildet sich ein gegenstandsloser „Resonanzraum“, der den Realität strukturierenden Einflüssen zugrunde liegt. Sowohl Pauli als auch Jung sprechen von Ereignissen, die erst im Akt der Wahrnehmung als konfigurierte Gestalten erscheinen. Beide vermuten deshalb eine Tiefenlogik, die sich sowohl physisch als auch psychisch äußert.


In dieser Perspektive wird die Grenze zwischen Physik und Metaphysik durchlässig. Die Quantenwelt zeigt, dass die physische Realität nicht unabhängig von Wahrnehmung existiert und das Konzept der Archetypen zeigt ebenso, dass sich psychische Phänomene nicht unabhängig von Wahrnehmung ereignen. Beide Bereiche sind aufeinander bezogen, weil sie aus derselben Superposition des universalen Möglichkeitsfeldes hervorgehen. Der physikalische Messvorgang der Quantenmechanik und das Empfinden psychischer Strukturen sind beides Varianten desselben Vorgangs: einer Aktualisierung von potenziell Möglichem.


Überträgt man diese Einsicht auf ein gegenstandsloses Bild der Suprematie, zeigt sich, dass die Metaphysik kein Gegenpol zur Physik, sondern deren Tiefendimension ist. Das zeigt sich unter anderem darin, dass auch die physischen Attribute einer Suprematie des Ausdrucks kein Gegensatz zum psychischen Ausdruck und zu übergeordneten geistigen Strukturen sind. Die Rollbilder lassen sich deshalb als eine übergeordnete Synthese sehen, in der das psychische Universum eines physikalischen Geschehens bedarf, damit geistig strukturierende und sich formierende Attribute, einem wahrnehmenden Empfinden zugeführt werden können. Das universale Quantensystem und ebenso universale Geistige bilden zusammen ein konzeptbildendes Feld, das sich physisch, psychisch und geistig entfaltet. Es sind zwei scheinbar verschiedene Sprachen desselben Grundprozesses einer gestaltenden Selbstorganisation der Wirklichkeit.