Analogien zwischen Metaphysik, Gehirn, Quantenmechanik und Kunst
Dieses Buch verdankt seine Entstehung einer faszinierenden Beobachtung: Wenn wir die Grenzen des Greifbaren verlassen, kommen Disziplinen zusammen, die scheinbar mei-lenweit voneinander entfernt sind. Der gemeinsame Nenner, der die Kunst, das Gehirn und das Ich, die Quantenphysik und Metaphysik auf diesen Seiten verbindet, ist das Kon-zept der gegenstandslosen Wirklichkeit.
Mein Weg zu dieser Erkenntnis begann in der Kunst der Suprematie. Diese gegen-standslose Kunst bildet nicht ab, was wir bereits sehen; sie macht sichtbar, was nicht zu sehen ist. Sie befreit den Handlungsraum von den gegenständlichen Formen der Objekte, um Energie, Struktur und Ralationen zum Ausdruck zu bringen. Als ich begann, diese Di-mension der Wirklichkeit tiefer zu ergründen, stieß ich auf eine verblüffende Analogie in der modernen Naturwissenschaft: die Quantenmechanik. Auch sie zeigt uns auf radikale Weise, dass das Fundament unserer Realität nicht aus festen, lokalisierbaren "Gegen-ständen" besteht, sondern aus Wahrscheinlichkeiten, Beziehungen und immateriellen Wellenfunktionen.
Dieses Buch schlägt eine Brücke vom menschlichen Gehirn, dem Organ, das unsere Re-alität überhaupt erst konstituiert, über die Phänomene der objektfreien Kunst bis hin zu den mathematischen Paradoxien der Quantenwelt und einem neuen metaphysischen Modell des Gehirns und Universums.
Zerebrale Stimulation durch darstellungsfreien Ausdruck in der
Kunsttherapie für b beratende, therapeutische und Gesundheit fördernde
Das Gehirn, das wir sind, obwohl es uns nicht gehört
LSD, Psychedelik, Geist, Gehirn und Kreativität
ISBN 978-3- 86858-773-9
In einem kreativen Gedankenexperiment löst der Verfasser den Gegensatz zwischen Geist und Materie auf und entwickelt aufgrund der psychedelischen Erfahrungen von Versuchspersonen das Modell einer Einheit von Subjekt und Objekt: Das zerebrale Universum. Es werden Phänomene des Selbsterlebens im Zustand eines veränderten zerebralen Normalzustands beschrieben, die durch die Einnahme von LSD oder auf natürliche Weise zustande gekommen sind, sodass andere Dimensionen erlebt werden konnten, die das Erleben der gegenständlichen Realität überschreiten.
Das Gehirn wird aufgrund psychedelischer Erfahrungen als ein Phänomen vorgestellt, das nicht als materielles Objekt sondern als Subjekt existiert. Dabei wird der Dualismus zwischen einem Subjekt, das ein Gehirn hat und sich dessen Geist bildend bedient, auf-gehoben und zugleich die reduktionistische Auffassung, dass es lediglich ein biophy-sikalisch determinierter Apparat zur sensorischen Verrechnung der Außenwelt sei, in-frage gestellt.
Es scheint dem Autor ein Anliegen zu sein, das Bild eines Gehirns zu vermitteln, das, obwohl konditionierbar, zugleich aber auch als ein freiwillig agierendes System mit unendlichen Freiheitsgraden zu verstehen ist, wobei in diesem Kontext seinen kreativen Dimensionen eine spezielle Bedeutung zukommt. Die Schlussfolgerungen die sich aus diesen Prämissen ergeben sind ungewöhnlich. Es ist nicht das Subjekt, das mit Hilfe seines Gehirns kreativ ist; es ist das Gehirnsubjekt, das sich in kreativen Prozessen äußert und ein Subjekt generiert.
Das Geistige in Raum und Zeit zwischen Realität und Wirkliichkeit
Ein biografisch spiritueller Roman
Kognitive Kunsttherapie.
Die Gestaltung des Subjektiven als Weg zum Ich
Books on Demand
ISBN 3833400919
Dieses Buch erschließt dem Leser überraschende Einsichten in die Wirkungs-usam-menhänge von Psyche, Gestaltung und Kommunikation. Wodurch unterscheidet sich in der Kunsttherapie das gegenständliche vom ungegenständlichen Bild? Wie sind die Wir-kungen der objektfreien Bildsprache auf das Bilderleben, auf das Wahrnehmen, das Den-ken, Fühlen und kreative Handeln? Solchen Fragen ist der Autor in der Beschreibung seiner kunsttherapeutischen Methoden nachgegangen. Über 35 Jahre gesammelte Er-fahrungen sind mit umfangreichem Bildmaterial, Beispielen aus der Weiterbildung und Fallbeispielen aus der Praxis illustriert und dokumentiert. Sie reichen von einfachen, beinahe spielerisch anmutenden Aufgaben bis zu anspruchsvolleren Verfahren für eine kognitive Kunsttherapie, die im klinischen, pädagogischen und psychosozial beratenden (creative coaching) Bereich angewendet werden können.