Wenn man
der Welt
mit Gefühlen
begegnen will,
muss man
ein starkes
Herz haben
Wenn man
der Welt
mit Gefühlen
begegnen will,
muss man
ein starkes
Herz haben
Die Bilder in dieser Onlinegalerie beziehen sich auf das Buch Der Sprung ins Leere. Darin beschreibe ich Analogien zwischen Metaphysik, Gehirn, Quantenmechanik und Kunst der gegenstandslosen Suprematie. In diesem Kontext sind die hier gezeigten Bilder nicht als ästhetische Produkte zu verstehen, sondern sollen die ästhetische Seite der Theorie veranschaulichen, die sich auf einen nicht sichtbaren Prozess bezieht.
Das zentrale Thema ist die gegenstandslose Kunst, deren Philosophie von Kasimir Malewitsch in einem Suprematistischen Manifest (1915–1920) zum Ausdruck gebracht worden war. Völlig unabhängig davon war bei mir das Prinzip der gegenstandslosen Suprematie bei Versuchen mit hypnogenem Zeichnen, um 1964, zum Ausdruck gekommen. Im Nachhinein betrachtet, zeigt sich hier eine Bifurkation des Weges zur gegenstandslosen Dimension. Der Ansatz von Malewitsch war die abbildungsfreie, reduzierte, geometrische Form; mein Ansatz war die Dynamik der darstellungsfreien Linie, die sich ebenfalls, jedoch auf andere Weise, zu Formgebilden entfaltet hat: die Entitäten der Rollbilder.
In der Sammlung der Rollbilder ist die Weiterführung der gegenstandslosen Suprematie zu sehen. Deren metaphysisch-philosophische Aufarbeitung hat mich zum Verständnis eines triadischen Universums geführt. Vereinfacht gesagt, ist jedes der Rollbilder der Ausdruck einer „Dreieinheit“ physischer, psychischer und geistiger Attribute.