Otto Hanus Essays Geist Kunst Gehirn

Psychedelische Philosophie. Metapsychologie des Denkens und Verhaltens. Zerebrale Aspekte der Kognitiven Kunsttherapie. Bildung und Weiterbildung

Psychedelische Philosophie

Wir haben kein Gehirn, wir sind Gehirn. Dem Gehirn sind Erfahrungen möglich, die über die Er-fahrungen der Alltagsrealität hinausreichen und mit dem-entsprechenden Erfahrungen nicht vergleichbar sind. Die Basis meiner psychedelischen Philosophie ist die Koinzidenz der physi-schen, psychischen und geistigen Dimension der Welt. Je nachdem wie und womit das Gehirn interagiert, ergeben sich daraus intrazerebrale Zustandsräume, die tiefreichende Erfahrungen ermöglichen. Weil diese Erfahrungen von der Realität abweichen, werden sie für illusorische Täuschungen erklärt, die es zur vermeiden gilt. Diesbezüglich unterscheide ich zwischen Realität und Wirklichkeit und weise darauf hin, dass die Wirklichkeit zwar nicht real, aber dennoch wahr ist. Die Erfahrungen des Wahren sind nicht logisch. Es gibt eine Dimension, jenseits des Logi-schen, die sich nicht über Worte, sondern über das Sehen offenbart. Weil man es gewohnt ist, philosophische Einsichten von einem Denken in Begriffen und grammatischen Strukturen her-zuleiten, psychedelische Erfahrungen jedoch metasprachlich sind, beschreibe ich psychische und philosophische Phänomene so wie ich sie sehe. Das betrifft vor allem die Texte zur vierten Di-mension in der objektfreien bildenden Kunst. 

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